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Die Fundstelle Schwarzenbach-Burg (Österreich Karte 1:50.000 BlattNr. 107; W=46mm, N=251mm, H=383 m) in der Buckligen Welt ist bereits seit den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts bekannt. Sie liegt in der Marktgemeinde Schwarzenbach, Verwaltungsbezirk Wiener Neustadt, Niederösterreich am nördlichen Rand der Oberpullendorfer Bucht.

Für die praktischen Arbeiten wurden Werkzeuge nach keltischen Vorbildern angefertigt. Das Werkzeugspektrum umfasste große Tüllenäxte, Lappendechsel, Ziehmesser, Löffelbohrer, Stemmbeitel, Zugsägen und Reißnadeln. Im Zuge der Arbeiten versuchen die Wissenschaftler herausfinden, welche Werkzeugtypen sich für bestimmte Arbeiten besonders gut eigneten bzw. wo die Grenzen der Leistungsfähigkeit des keltischen Holzhandwerkszeugs lagen.

Werkzeuge (Beil, Dechsel, Meißel) zur Bearbeitung des Bauholzes

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Pflanzen sind wichtige Rohstoffe für uns Menschen. Sie sind nicht nur ein Teil unserer Nahrung oder Viehfutter, sondern werden auch zur Herstellung von Kleidung, Geräten, Behausungen und Möbeln benötigt. Diese alltägliche Verwendung von Pflanzen hinterlässt unweigerlich Spuren in Form von Artefakten, Speichergut oder Abfällen.

Die Forschungsarbeiten, unter der wissenschaftlichen Leitung von Wolfgang Neubauer, bilden einen Forschungsschwerpunkt von VIAS, dem Vienna Institute for Archaeological Science und wurden durch die Gemeinde Schwarzenbach, die Universität Wien, das Land Niederösterreich, das Wissenschaftsministerium, das Bundesdenkmalamt und den Jubiläumsfond der Österreichischen Nationalbank gefördert.

Von allem Anfang an waren WissenschaftlerInnen aus der Archäobotanik, Archäozoologie, Geologie und Bodenkunde, Metallographie und Numismatik in die Ausgrabungen und die wissenschaftliche Bearbeitungen eingebunden. Bereits während der Grabungen werden Restauratoren und Konservatoren beschäftigt, die für eine fachgerechte Bergung, Konservierung und Weiterbearbeitung des Fundmaterials sorgen können.