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Jungsteinzeit

Die ältesten Spuren der Siedler am Burgberg von Schwarzenbach stammen aus der späten Jungsteinzeit, die wegen der ersten Hinweise auf Kupferverarbeitung auch Kupferzeit genannt wird. Anhand der Keramik können für Schwarzenbach Verbindungen zur Jevisovice-Kultur, die in dieser Zeit vorwiegend nördlich der Donau verbreitet war, angenommen werden, doch auch Kontakte zu anderen Kulturgruppen sind wahrscheinlich und müssen noch weiter erforscht werden.
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Bronzezeit

Das Keramikmaterial von Schwarzenbach lässt Verbindungen mit anderen, ebenfalls südlich der Donau gelegenen Fundorten erkennen, bei denen Einflüsse aus dem Karpatenraum deutlich sind. In der Bronzezeit dürfte die Siedlung auf dem Burgberg zur Wieselburger Kultur gehört haben.
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Eisenzeit

Im Laufe des 2. Jahrhunderts v. Chr. kam es zu einer merklichen Veränderung der Bebauungsstruktur. Einflüsse städtischer Kulturen aus dem Mittelmeerraum und eine Verbesserung der industriellen und landwirtschaftlichen Produktion ermöglichten den Aufbau stadtartiger Siedlungszentren. In ihnen befand sich der Sitz der politischen Führung eines Stammes, sie dienten aber auch als Orte des spezialisierten Handwerks und Handels. Das Bebauungsschema und die Größe variierten, gemeinsam ist ihnen eine massive Wehrmauer, die in Schwarzenbach bereits in den Jahren 1992 und 1993 archäologisch untersucht wurde. Die von der Wehrmauer umschlossene Innenfläche beträgt etwa 15 Hektar. Die bis zu 10 Meter hohe Pfostenschlitzmauer ist heute noch gut als verstürzte Wallanlage im Gelände erkennbar ist.
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Völkerwanderungszeit

Obwohl die Höhensiedlung ihre Bedeutung nach ihrem späteisenzeitlichen Höhepunkt verlor, blieb sie doch ein strategischer Punkt in der Landschaft auf dem Menschen jüngerer Zeiten ihre Spuren hinterließen. In der Völkerwanderungszeit wurde der Berg zumindest zur Bestattung eines Kindes aufgesucht, das am höchsten Punkt der Kuppe begraben worden ist.
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