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Voraussetzungen für einen wissenschaftlich vertretbaren Wiederaufbau war ein intensives Studium der eisenzeitlichen Werkzeugkultur und der archäologischen Baubefunde. Ziel der Errichtung der Anlage war die weitestgehende Authentizität. Die Rekonstruktionen basieren auf archäologischen Grabungsergebnissen, es wurden nur solche Baumaterialien verwendet, die auch in der Eisenzeit zur Verfügung standen. Der Einsatz der verschiedenen Holzarten sowie der Holzverbindungstechniken und die dabei entstehenden Arbeitsspuren orientierten sich an der eisenzeitlichen Holztechnologie.


Die Architekturmodelle wurden nach archäologischen Befunden von Schwarzenbach und anderen zeitgleichen Siedlungen konzipiert und errichtet. Die Rekonstruktion der Holzbauteile und Holzverbindungstechniken orientiert sich an inneralpinen Befunden, da dort bessere Erhaltungsbedingungen detailliertere Einblicke in die keltische Handwerkskunst lieferten. Bei den Aufbauarbeiten kamen in erster Linie nachgeschmiedete keltische Werkzeuge zum Einsatz. Als Vorbilder dienten hier ebenso Werkzeugfunde keltischer Zeit aus dem Ostalpenraum. Soweit diese aus der archäologischen Forschung bekannt und argumentierbar sind, sollen originalgetreue Nachbildungen von Gegenständen und Gerätschaften im Inneren der Gebäude einen Eindruck der Wohn- und Arbeitsverhältnisse vermitteln.