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Unterirdisch noch in Resten erhaltene Siedlungsstrukturen wie Gruben, Gräben oder (Fundament-)Mauern sind unter bestimmten Voraussetzungen und Bedingungen von erhöhten Standpunkten aus sichtbar. Gruben, Gräben, Mauern etc. stellen einen Eingriff in das natürliche Bodengefüge dar und haben üblicherweise andere chemische und physikalische Eigenschaften als das umgebende, ungestörte Erdreich. Dies äußert sich

  • auf vegetationsfreien Flächen durch sog. Bodenmerkmale, welche sich durch unterschiedliche Färbung (z.B. dunkle humose Verfüllung von Gräben) von der Umgebung abheben
  • durch sog. Bewuchsmerkmale als Äußerung veränderter Wachstumsbedingungen, welche sich in verschiedenen Wuchshöhen oder Färbungen des Getreides zeigen
  • Manchmal ist an der Erdoberfläche noch ein geringes Relief der Siedlungsstrukturen (z.B. von Wall-Graben-Anlagen) vorhanden, das erst von erhöhten Standpunkten bei bestimmten Lichtverhältnissen in Form von Schattenmerkmalen sichtbar ist.


(Luftbild-)Archäologische Prospektion dient im Bereich der archäologischen Forschung vor allem der

  • Erfassung und Dokumentation bisher unbekannter Bodendenkmäler
  • Überwachung bereits bekannter Bodendenkmäler (im Sinne des Denkmalschutzes)
  • Planung archäologischer Grabungen
  • Ergänzung bzw. teilweise Ersetzung archäologischer Grabungen durch Auswertung der Luftbilder mit dem Ziel, maßstäbliche Pläne oder Orthofotos zu erzeugen

Luftbildarchiv des Instituts für Ur- und Frühgeschichte, Universität Wien