In Schwarzenbach in der Buckligen Welt legten die Kelten im 2. Jh.v. Chr. eine der größten stadtartigen Ansiedlungen des Ostalpenraumes an. Es ist anzunehmen, daß die Bewohner Adelige und Händler, aber auch Handwerker und Bauern waren. Mit großer Wahrscheinlichkeit wurden hier auch die ausgeschmolzenen Eisenerze der Oberpullendorfer Bucht weiterverarbeitet und verhandelt. Das Oppidum von Schwarzenbach weist eine Innenfläche von etwa 15 ha auf und war an allen Seiten von einer bis zu 10 m hohen Stadtmauer geschützt.

Archäologische Freilichtmuseen erlebten in den letzten Jahren europaweit einen Boom, dessen Ende sich zur Zeit noch nicht absehen läßt, ein Trend, der besonders für die Archäologie eine große Herausforderung darstellt. In archäologischen Freilichtanlagen finden wir eine zeitgemäße Form der Wissensvermittlung. Rekonstruierte Häuser lassen sehr viel über ihre Bewohner und deren Wirtschaftsweise, sozialen Status und Broterwerb erahnen und geben so einen umfassenden Eindruck von den Lebensumständen und vom Kulturniveau ihrer Zeit.

  • Bahn: Bahn bis Wr. Neustadt - mit dem Bus direkt bis nach Schwarzenbach  Bahnauskunft  Wien Hauptbf.-Wr. Neustadt Hbf (Busbf.)-Schwarzenbach b. Hochwolkersdorf
  • Bus: Bus von Wien bis Sieggraben - kurzer Spaziergang bis nach Schwarzenbach
  • Auto: Anreise über die Südautobahn A2 - S4 Richtung Mattersburg - S31 Richtung Oberpullendorf - Abfahrt Sieggraben - Fahren sie durch den Ort und biegen sie nach ca. 1 km nach rechts Richtung Schwarzenbach ab. Folgen sie den Hinweisschildern zum Museumsturm.

Ein Freilichtmuseum zur Keltenzeit in Schwarzenbach

Im 2. Jh.v. Chr. entstand in Schwarzenbach in der Buckligen Welt eine der größten stadtartigen Ansiedlungen des Ostalpenraumes. Hier wohnten keltische Adelige, Händler und auch Handwerker und Bauern produzierten hier Gegenstände des täglichen Bedarfs, aber auch Schmuck, Waffen und Werkzeuge aus Bronze oder dem Eisen der nicht weit entfernten Oberpullendorfer Bucht.